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Hefeteig

Viele Leute haben Probleme mit der Herstellung von Hefeteig. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach, wenn man einige Dinge beachtet.

Die Hefe braucht zur Gärung zwei wichtige Dinge. Sauerstoff und Kohlenhydrate (Zucker). Etwas Wärme fördert die Gärung ebenfalls.

Wir wollen hier nicht zu sehr in die physikalischen und chemischen Abläufe der Hefegärung einsteigen, aber etwas Grundwissen schadet nicht.

Die Hefe wandelt bei der Gärung Sauerstoff und Kohlehydrate in Alkohol und Kohlendioxid um. Das Gas Kohlendioxid sorgt für eine „fluffige“ Krume. (Krume ist das innere eines Backwerkes, die Kruste die äußere Hülle.)

Für einen schönen Teig sollten wir der Hefe also die besten Bedingungen bereitstellen.

Salz schadet der Hefe, genauso wie Öle und Fette. Darum ist es sinnvoll einen Vorteig herzustellen.

Löst die Hefe in lauwarmer Milch oder Wasser, die Temperatur sollte 35   C nicht überschreiten, auf.
Fügt eine kleine Prise Zucker hinzu und streut eine dünne Schicht Mehl darauf.

Stellt diesen Vorteig an einen warmen Ort und lasst ihn so lange gehen, bis die Mehlschicht feine Risse bekommt.

Jetzt könnt Ihr die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Der Teig sollte sich jetzt noch leicht klebrig anfühlen.

Dieser Teig muss nun an einem warmen Ort so lange gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
Anschließend könnt Ihr ihn noch einmal durcharbeiten und zum Endprodukt weiterverarbeiten.

Dieses ist natürlich nur eine Grundregel. Es kann von Rezept zu Rezept etwas unterschiedlich sein.
Bitte benutzt frische Hefe und keine Trockenhefe. Frische Hefe schmeckt einfach sehr viel besser als Trockenhefe. Achtet aber bei frischer Hefe auf die Frische. Ihr erkennt frische Hefe daran, dass sie schön bröselig zerfällt. Fühlt sie sich an wie Knetgummi und hat bereits einen leichten Schmierfilm auf der Oberfläche, könnt Ihr sie nicht mehr verwenden.

Wir wünschen Gutes Gelingen!

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